Kontrollverlust oder Verlustangst????

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Kontrollverlust oder Verlustangst????

Beitragvon skanutsch am Do 22. Mär 2012, 10:31

Huhu zusammen

Ich hab ein ziemlich lautes Problem :-( Yiska winselt, jault und kläfft ohrenbetäubend, wenn ich
aus ihrem Gesichtsfeld verschwinde und schon nur einen Stock hoch gehe im Haus. Ich frage mich,
ob das Kontrollverlust ist oder Verlustangst. Was denkt ihr? Und was habt ihr mir für Tips? Bin froh,
wenn mir jemand helfen kann. Ich muss ja auch mal einkaufen gehen oder zum Doc. Yiska hat ja
immer Punta bei sich, aber irgendwie nützt das nix :-(

http://www.facebook.com/video/video.php?v=3497606163962
Lg
Flavia mit Punta und den Cats of Black Purr
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Re: Kontrollverlust oder Verlustangst????

Beitragvon Bonito am Do 22. Mär 2012, 18:47

Hallo Flavia,
du hast Yiska ja erst ein paar Tage... wenn ich richtig informiert bin - vorher ausgesetzt(?) dann Pflegestelle, Reise, jetzt bei dir. Ich denke, das ist ne ganze Menge für so ein Hundekind, lass sie erstmal Vertrauen finden. ... und zwar ein tiefes Vertrauen, nie mehr verlassen zu werden. Auch wenn wir eine platzierung als toll ansehen, für den hund ist das weggehen von der Pflegestelle erstmal ein grosser Verlust, der muss verdaut werden - und das geht nicht in ein paar Tagen. Gib ihr und dir doch viel mehr Zeit.
Gaby
PS: Fifo,mein erster Hund wurde auch ausgesetzt, er wurde 15 Jahre alt und hatte immer Angst verlassen zu werden.
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Re: Kontrollverlust oder Verlustangst????

Beitragvon skanutsch am Do 22. Mär 2012, 19:40

Ich bin nochmals in mich gegangen. Werde der Maus einfach die Zeit geben, die sie braucht!
Wir bekommen das schon irgendwie hin :smileb: Viel Schmuseeinheiten werden da sicherlich
auch helfen und das Vertrauen stärken.
Lg
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Re: Kontrollverlust oder Verlustangst????

Beitragvon Judith am Do 22. Mär 2012, 19:55

sali Flavia

wie Gaby sagt..viel Zeit brauchts..! Nina wurde ja auch gut vom bestehenden Hunderudel aufgenommen..und doch kamen Ängste auf, wenn wir zur Arbeit müssen. Ich unterstütze Nina jetzt mit Bachblüten und Schüssler Salzen. Zusätzlich auf's anraten von Rebecca hab ich einen Pheromone-Stecker gekauft, der das Zimmer einlullt, dass Nina sich in der *allein gelassenen* Zeit geborgener fühlen kann. Wir sehen die Erfolge täglich wachsen..wir haben Zeit..Geduld..und Freude an jedem kleinen Schritt..

auch Euch täglich kleine Erfolge..liäbi Grüässli..d'

Judith mit Rudele.. :smileb:
Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund.. (Hildegard von Bingen, (1098 - 1179))
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Re: Kontrollverlust oder Verlustangst????

Beitragvon chili3 am Mi 28. Mär 2012, 07:40

Esmeralda machte das auch. Ich hab einfach ganz normal weiter gemacht, kein: Oh du arme, ich bin ja wieder da gesäusel und so. Immer wieder eine Minute weg von ihr, Türe zu und wiederkommen ohne hallo oder tschüss, ganz normal soll es sein, dass man mal geht und wieder kommt. Ich durfte sie mit zur Arbeit nehmen, das war eine kleine Spedition. Ich bin immer wieder kurz raus, dann wieder gekommen und hab mit der Zeit die Abstände vergrössert, so auch Zuhause. Es dauerte eine Weile, aber nun ist das schon lange kein Thema mehr. Gib ihr einfach Zeit, das wird schon und jeder Hund ist anders. Du findest dann schon raus, was euch hilft. Ev wäre DAP Stecker oder Spray hilfreich am Anfang?! Bekommt man beim TA.
LIEBE GRÜSSE CORINNE
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