Pippi und Gaggi einfach irgendwo im Haus...

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Pippi und Gaggi einfach irgendwo im Haus...

Beitragvon Nubia am Do 26. Apr 2012, 10:48

Hallo zusammen

Mich nimmt wunder, ob jemand von euch einen Rat weiss!

Wir haben am Dienstag nach dem Agi-Training über ein Problem diskutiert, das eine Kollegin mit ihrem einen Hund hat.
Situation: Es sind 2 Rüden im Haus, Toller, der eine ist 11 Jahre alt (kastriert), der andere 2 Jahre (unkastriert). Beide wurden im Welpenalter beim Züchter geholt. Sie wohnen in einem 2stöckigen Eigenheim mit 1000m2 eingezäuntem Garten. Bei gutem Wetter steht die Terrassentür immer offen. Der untere Stock ist der Lebensraum der Familie und Hunde, oben sind die Schlafzimmer. Dorthin dürfen die Hunde nicht. Mit der einen Ausnahme: wenn es gewittert oder sehr stark stürmt, hatte der ältere schon immer so Angst, dass er sich ins Elternschlafzimmer zurück ziehen durfte. Der "Kleine" ist eigentlich nie oben und respektiert das Betreten-Verboten-Gebot.
Jetzt ist der junge Hund nachts nicht sauber, macht einfach irgendwo im Wohnbereich Pippi und Gaggi, scheinbar, ohne sich bemerkbar zu machen, auf jeden Fall hört meine Kollegin nichts von ihm. Deshalb kommt er seit er ca. 5 Monate alt ist während der Nacht in eine grosse Nylon-Box, die geschlossen wird. Er schläft auch tagsüber viel in der Box, die immer offen steht, es ist sein eigentliches Bettchen. Die Box geht auch jeweils mit auf Reisen oder ins Ferienhaus. Er scheint damit kein Problem zu haben.
Nun fanden andere Leute, dass dies doch gemein sei, ihn während der Nacht in die Box zu sperren. Er müsse das lernen, nicht mehr ins Haus zu machen. Die Halterin ist eine sehr liebe Person, die sich wirklich sehr bemüht und viel mit ihren Hunden macht. Sie wurde durch die sogenannten "Spezialisten" total verunsichert und weiss jetzt nicht mehr, was sie tun soll, hat Angst, dass sie quasi tierschutzrelevant ein Problem bekommen könnte.

Ich persönlich finde das totalen Quatsch, wenn der Hund sich so gewöhnt ist und er sich wohl fühlt, warum soll er nicht in der geschlossenen Box schlafen???

Ich habe ihr dann von unserem Problem, das wir mit Nubia hatten erzählt. Sie hat sich nachts einfach vor die geschlossene Terrassentür gesetzt und wohl gewartet, bis jemand die Tür aufmacht. Da wir aber 2 Stockwerke höher schlafen und sie sich verbal nicht bemerkbar gemacht hat, konnte ihr niemand die Tür öffnen... Ergo: Pippi im Haus!!! Meine Lösung war jetzt nicht eine Box, sondern ich habe Nubia kurzerhand zu uns ins Schlafzimmer geholt, wo ich sie höre, wenn sie mal nachts raus muss. Der Mann meiner Kollegin will aber keine Hunde im Schlafzimmer, was man - meiner Meinung nach respektieren muss - weshalb dies für meine Kollegin nicht in Frage kommt.

Gibt es Meinungen - auch andere - dazu?? Bin gespannt!

LG
Rita
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Re: Pippi und Gaggi einfach irgendwo im Haus...

Beitragvon Numa am Fr 27. Apr 2012, 07:03

Hi Rita.... genau aus diesem Grund hab ich die Hunde bei mir im Schlafzimmer; damit ich höre, wenn sie nachts
unruhig werden. Normalerweise schlafen sie ja durch. Aber es kann ja sein, dass einer Bauchweh hat und dringend
raus muss.....

Das mit der Box finde ich nicht so schlimm. Wenn der Hund nicht gestresst ist. Vielleicht fühlt er sich darin sogar
geborgen nachts.... Hunde schlafen ja draussen auch in Hölen. Meinen Pflegi Lina hatte ich die ersten zwei drei
Nächte auch in der Box, weil sie einfach keine Ruhe gab und immer zu mir ins Bett wollte. Habe die Box noch
lange stehen lassen und ihr gesagt, dass sie rein muss, wenn sie nicht in ihrem Bettchen bleibt.... das hat genützt. :-)

Also, wenn das mit der Box für den Hund stimmt, würde ich das so sein lassen.
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Re: Pippi und Gaggi einfach irgendwo im Haus...

Beitragvon Judith am Fr 27. Apr 2012, 08:28

hallo Rita

hin- und herstudiert..! Die Fellnase scheint ja die Box zu mögen..ist sein Rückzugsplätzle! Mich würd's interessieren, ob sie zwischendurch mal wieder den Versuch gemacht hat, nachts die Boxentüre aufzulassen..ob's heute noch immer in die Wohnung biselt oder gagelt?
auch für Nina bekam ich den Rat, für sie eine Box zu organisieren..da drinne soll sie dann zur Ruhe kommen dürfen, wenn sie es allein nicht schafft. Ich hab die Box nu nicht gebraucht..Nina kam an die Leine in der Wohnung, wenn sie allzu aufgekratzt wurde..und nu brauchen wir die Leine nimmer.
Wenn ich unsere Fellis anschaue..da wird nachts kaum der Platz gewechselt..nur Joy wechselt mal von Bett zu Teppich und zurück..! Schöggeli bleibt auf ihrem Bett..auch nicht grösser als eine Box..aber es gehört ihr! Nina fühlt sich am wohlsten zwischen Thilo und mir im Bett oder mal zwischen den Beinen von uns! Da rutscht sie nachts höchsten mal a bissle rauf oder runter..also ist auch der Platz begrenzt. Da ist also kaum Bewegung drinne. Deshalb find ich die Box völlig in Ordnung..Fellnase ist daran gewöhnt..ist ihr Reich.
Gedanken würd ich mir machen, wieso die Fellnase mit 2 Jahren in die Wohnung macht..? Da sind ja unsere Fellis so unterschiedlich. Joy mit 8 Monaten völlig stubenrein aus dem Tierheim zu mir gekommen. Schöggeli brauchte viel Zeit, bis sie sich wirklich bemerkbar machte. Und Nina..da geht das Bisi ab und zu noch rein. Da haben wir von der Tierkommunikatorin die Worte von Nina: *manchmal stinkts mir einfach raus zu gehen*. Unser Hundeschamane hatte noch diese Erklärung: spanische Hunde seien oft auf der Flucht..so seien einige von ihnen nachtaktiv geworden..jagen, fressen, bislen, gageln..im Schutze der Nacht. Und eben an dem Ort, der vertraut ist..wo keine Gefahr besteht. Nicht ganz hundisch aber verständlich.

än liäbä Gruäss..d'Judith :smileb:
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Re: Pippi und Gaggi einfach irgendwo im Haus...

Beitragvon chili3 am Fr 27. Apr 2012, 10:30

Hab dazu einen Artikel gefunden:

Das Aufbewahren von Tieren in Boxen ist nie artgerecht
Auf Anfrage des SHM informieren Dr. Eva
Waiblinger und lic. iur. Lukas Berger vom
Schweizer Tierschutz STS über die rechtlichen
Vorschriften und deren Interpretationen.
Gehen wir vom Fall des Transports
und Aufenthalts eines Hundes im Auto
aus, so besagt in der Tierschutzverordnung
TSchV der Art. 54,3 Folgendes:
Transportmittel dürfen bei längeren Transportunterbrüchen
nur dann als Aufenthaltsort
dienen, wenn die Tiere jeweils über
die in den Anhängen (des TSchV) aufgeführten
Mindestflächen für die Haltung
verfügen, jederzeit Zugang zu Wasser
oder nötigenfalls zu Milch haben und in
den für die Tierart entsprechenden Zeitintervallen
gefüttert werden. Ausserdem
müssen die Anforderungen an ein den Tieren
angepasstes Klima erfüllt sein.
Es gibt jedoch keine verbindlichen Vorschriften
darüber, was genau ein Transport
ist, wie gross Transportboxen bei
Hunden sein müssen (ausser, dass sie bei
normaler Körperhaltung darin transportiert
werden müssen! TSchV, Art. 55.1d),
und wie lange ein „längerer Transportunterbruch“
ist (TSchV, Art. 54.3). Sollte es
sich aber um einen „längeren Transportunterbruch“
handeln, dann müssten die
Minimalvorschriften für Hundehaltung eingehalten
werden (detaillierte Infos im Anhang
1 der Tierschutzverordnung unter
http://www.admin.ch/ch/d/sr/455_1/app1.ht
ml). Das heisst, dass man Hunden bei längeren
Transportunterbrüchen mindestens
eine Höhe von 1.8 m zur Verfügung stellen
muss, was keine Transportbox und in der
Regel auch kein Auto erfüllt. Nehmen wir
an, dass jemand den Hund in einer Transport-
oder Varibox während 4 Stunden Arbeitszeit
im Auto zurücklässt. Dies ist sicher
ein „längerer Transportunterbruch“ und
kein Transport, also müsste dem Hund mindestens
2 m2 Fläche und 1.8 m Höhe zur
Verfügung stehen – je nach Körpergewicht
sogar wesentlich mehr (bis 4.5 m2 bei Einzelhund
oder 6.5 m2 bei zwei oder mehr
Hunden).
Wird ein Hund über Nacht (oder diese
Zeitspanne) in eine Box gesperrt, gelten
ebenfalls die Minimalbedingungen des
oben erwähnten Anhangs 1 der Tierschutzverordnung,
da es sich um eine Haltung
und nicht um einen Transport handelt,
und es ein „Gehege“ ist, in dem sich das
Tier „dauernd oder überwiegend aufhält“
(d. h. die Hälfte der Zeit). Dies sind rechtliche
Interpretationen, konkret müsste ein
Richter entscheiden, ab wann es sich um
einen „längeren Transportunterbruch“ handelt,
und was „dauernd oder überwiegend
darin aufhalten“ zeitlich konkret bedeutet.
Fazit:
Obwohl die geltenden Vorschriften nicht
ausreichend sind und bei deren Definition
der Formulierungen die Meinungen auseinander
gehen, warnt der STS eindrücklich
davor, einen Hund über längere Zeit
in der Box zu halten. Hundehalter/innen,
die ihre Hunde längere Zeit in einer Box
im Auto oder in einer Box zuhause einsperren,
laufen durchaus Gefahr, bestraft zu werden
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Re: Pippi und Gaggi einfach irgendwo im Haus...

Beitragvon Judith am Fr 27. Apr 2012, 10:43

huui..das heisst, ich lag da völlig falsch..oder kommts auf die Grösse an..?
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Re: Pippi und Gaggi einfach irgendwo im Haus...

Beitragvon Nubia am Fr 27. Apr 2012, 12:09

Hallo Corinne, diese Vorschriften kenne ich - sind ja in der Praxis nicht einzuhalten, bezogen auf das Auto z.B. Ich habe mich darüber mal mit Herrn Jung (der ist Anwalt und schreibt auch ab und zu im Schweizer Hundemagazin über rechtliche Fragen) unterhalten, der mir auch sagte, dass niemand mit einer Anzeige rechnen muss, wenn er den Hund z.B. 2-3 Stunden im Auto in der Box lässt. Z.B. sind viele Diensthunde oft stundenlang im Auto in der Box, die auch nie die Grössenanforderungen einer "artgerechten" Tierhaltung erfüllen. Natürlich rede ich NICHT von stunden- und tagelangem Halten in einer Box, dass dann hier nicht ein falsches Bild entsteht! Meine Nubia z.B. fühlt sich, wenn sie Angst hat oder gestresst ist, am allerallerwohlsten im Auto in ihrer Box (so verbrachten wir den Silvester...). Wäre die Box 1.80 hoch, wäre es keine "Box" mehr, sondern ein Zwinger, der Nubia keine Sicherheit bieten würde!

"Unser" Benjin hier sieht aber seine Nylonbox (die wirklich sehr gross ist) als seinen Rückzugs- und Schlafplatz an - also seine Höhle - und ist weder gestresst noch fiept er noch zeigt er sonstige Anzeichen, dass ihm darin nicht wohl ist. Im Gegenteil!

Meine Kollegin hat es immer wieder probiert und nachts den Reisverschluss nicht zu gemacht. Immer mit dem Resultat, dass Benjin ins Haus machte. Ist er in der geschlossenen Box, dann schläfts Tierchen durch und muss nie machen...

Danke euch für eure Antworten!

Ich bin gespannt, was meine Kollegin machen wird. Jemand hat ihr jetzt nämlich geraten, sie solle den Hund nachts im Badezimmer einsperren...

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Re: Pippi und Gaggi einfach irgendwo im Haus...

Beitragvon chili3 am Fr 27. Apr 2012, 12:54

Der Artikel soll keinesfalls ein Angriff sein, war einfach das, was ich fand. Ich habe schon öfters in der Praxis Hunde erlebt, die wenn sie Nachts vom "Rudel" getrennt sind,sprich, sie dürfen nicht nach oben oder ins Schlafzimmer, sich dermassen verantwortich fühlen, dass sie auch mit ihren Geschäften markieren. Wo kommt denn die Gefahr her wenn sie kommt? Vom Eingang her, oder der Terasse, und die sind meist unten.

Haben die Leute ihre Hunde dann doch ins Schlafzimmer mitgenommen, hörte das Verhalten meist sehr schnell auf. Ich habe selbst auch so eine Stoffbox, Esi liebt das Teil, Hunde fühlen sich oft sicher in den Dingern. Mache sie aber nicht zu.

Ich persönlich würde Hunden immer die Möglichkeit bieten, bei mir im Schlafzimmer zu schlafen, denn als hochsoziale Rudeltiere wäre das aus Sicht des Hundes normal. Das ist aber nur meine Meinung und die muss niemand teilen.

Was ich auch noch schauen würde, falls nicht schon gemacht, Gesundheit überprüfen beim TA. Toller haben einen Inzuchtcoeffizienz von mind. 26% was mehr als hoch ist. Viele sind sehr krank und es gibt Zuchtprojekte die vorsehen, ein oder zwei andere Rassen einzukreuzen, um dem entgegenzuwirken. Einige Tollerzüchter haben sich den Projekten schon angeschlossen.
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Re: Pippi und Gaggi einfach irgendwo im Haus...

Beitragvon Judith am Fr 27. Apr 2012, 13:27

ahh ok..Box ja..aber offen..hmmja wenn ich mir Schöggeli bei Feuerwerkstagen angucke..da verschwindet sie unter dem Bürotisch auf ihrer Kuscheldecke..an drei Stellen sicher und nach vorne kann sie rein und raus..

wenn also der zweijährige Hundini das Gefühl hat, er müsse nachts den unteren Stock bewachen und drum markiert..hmm denk ich da richtig, dass bei einer geschlossenen Box, die ein bewachen unmöglich macht..allenfalls Ängste aufkommen könnten..oder einfach ungute Gefühle..ich müsste doch bewachen, aufpassen und so kann ich nicht? oder vermenschliche ich da jetzt?
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Re: Pippi und Gaggi einfach irgendwo im Haus...

Beitragvon chili3 am Fr 27. Apr 2012, 18:36

Nein Judith du siehst das vollkommen richtig, hündisch gesehen! Möglichst keinen Mucks machen in der Box, nicht auffallen, denn tun kann ich eh nichts bin ja eingesperrt. den Stress und die Änhste kriegt so leider keiner mit...
Ich gehe nicht davon aus, das die Frau das böse meint, ich denke sie tut alles was sie kann für die Hunde und die Box war einfach die Möglichkeit, die sie hatte. Auch ins Bad sperren find ich ganz fatal.
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Re: Pippi und Gaggi einfach irgendwo im Haus...

Beitragvon Judith am Fr 27. Apr 2012, 20:39

danke Corinnsche..! bliebe eigentlich nur den Mann überzeugen, dass die Fellnasen da schlafen, wo sie mögen..schwierige Situation unter Umständen..
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Re: Pippi und Gaggi einfach irgendwo im Haus...

Beitragvon Strauchdieb am Fr 27. Apr 2012, 23:24

Alternativ könnte die Frau ja auch - zumindest vorübergehend - unten bei den Hunden schlafen.

Raban hat auch eine ganze Weile gebraucht, bis es geklappt hat mit der Stubenreinheit. Die Hunde schalfen ja bei mir im Zimmer, und wenn ich da nicht die Zimmertür geschlossen habe, habe ich nicht mitbekommen, wenn er unruhig wurde. Er hat dann den Wohnzimmerteppich zum Notklo auserkoren...
Wenn die Türe zu war, lief er unruhig herum und fiepte, dann wurde ich wach und konnte ihn rauslassen. Inzwischen weiß er auch bei offener Tür, wie er mich wach bringt. Bzw. wenn ich nicht daheim bin, steht er gegebenfalls winselnd vor dem Schlafzimmer meiner Eltern, das für ihn tabu ist. Aber eigentlich muß er jetzt nachts so gut wie nie raus. Wichtig ist bei ihm nur noch, daß sein Tagesrhythmus stimmt.

Allgemein zum Runterkommen, wenn er völlig überdreht (kommt bei viel Besuch gelegentlich noch vor), gibt es bei uns auch eine Leine in der Wohnung, keine Box. Aber wir arbeiten dran, ihn auf seine Decke zum Schlafen zu schicken (ohne Leine), das klappt immer öfter.

Ich weiß nicht recht mit der Box. Zum Schlafen denk ich, wenn er es gewohnt ist, wird'S so schlimm nicht sein, wenn er sich darin auch ausstrecken kann. Er kennt's ja nicht anders.
Eine Kollegin hat ihren jungen Hund immer in der Box, wenn niemand Zuhause ist tagsüber und nachts zum Schlafen. Das finde ich, ehrlich gesagt, nicht artgerecht. Wenigstens ein Zimmer hundesicher einzurichten sollte doch schon machbar sein. Aber das ist einfach mein Gefühl. Ich war natürlich auch noch nie verzweifelt genug, um mich mit dem Gedanken einer Hundebox in der Wohnung anzufreunden...
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Re: Pippi und Gaggi einfach irgendwo im Haus...

Beitragvon chili3 am Sa 28. Apr 2012, 10:17

Find ich eine gute Alternative Strauchdieb, wenn die Frau eine Zeitlang unten schlafen würde!
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Re: Pippi und Gaggi einfach irgendwo im Haus...

Beitragvon Nubia am So 29. Apr 2012, 11:18

Danke für eure Gedanken darüber! Ich sehe meine Kollegin erst am 8. Mai wieder, da wir diesen Dienstag kein Training haben. Mal sehen, was sie in der Zwischenzeit gemacht hat.

Für mich wärs bzw. ist es ja kein Thema: Hundis schlafen bei uns im Schlafzimmer. Punkt. Das ist immer so lustig, wenn das ganze grosse Haus total leer ist, ausser zuoberst, da sind mein Mann und ich und jeweils ein Hund an jeder Seite des Bettes!!

Übrigens ist Benjin gesund, das hat meine Kollegin abgeklärt. Ich glaube einfach, dass er es nicht richtig gelernt hat, weil ihm tagsüber immer die Terrassetür aufgemacht wird, wenn er raus will/muss. So erwartet er, dass dies nachts genau so läuft, nur merkt es dann eben niemand... Bei Nubia war das der Fall, darum kam sie ins Schlafzimmer, wo ich sie höre, wenn sie mal raus muss.

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