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Auslandtierschutz

BeitragVerfasst: Mi 20. Mär 2013, 12:06
von syv4
Muss euch etwas erzählen, bin sehr wütend: Eine Bekannte von mir hat einen Hund aus Italien übernommen, da der arme Hund dringend ein neues Zuhause braucht. Total unserios wurde der Hund einfachüber die Grenze geschmuggelt, ohne Mittelmeertest und Verzollung. Was die Tierschutzorgansisation meiner Bekannten nicht mitteilte, war dass der Hund total traumatisiert ist, da er nur im Zwinger gelebt hat. Inkontinent war der Hund auch. Meine Bekannte tat alles für den Hund und stiess an ihre Grenzen. Der Hund hatte regelrechte Panikattacken. Mittlerweile geht es sehr gut mit dem Hund, sie hat ihn total gut hingekriegt.

Wir waren am Sonntag zusammen am Military. Der Hund hat sehr stark abgenommen. Auch hatte sie blutige Krusten am Ohr. Bei mir schlugen die Alarmglocken!!! Da sieht doch stark nach LM aus! Sie war beim Tierarzt und der hat nur gesagt, sie solle es beobachten. Sie hat auch nie einen Mittelmeertest gemacht, auch nicht nach der Ankunft!!! Die Tierschützerin habe ihr nicht gesagt, dass man das tun müsste… :wut: Ich habe ihr angeraten, einen Test zu machen. Heute ging sie zum Tierarzt, der hat das Blut abgenommen und den Test veranlasst. Ja, es könne schon eine Mittelmeerkrankheit sein, der Hund hat ja schon stark abgebaut, meinte er. Und was macht der gute Tierarzt danach? Knallt dem Hund eine Tollwutimpfung rein!!!!! Ich bin entsetzt, sprachlos und wütend! Man impft doch keine kranke Hunde!! :wut:

Ich krieg schon noch raus, wer diese Tierschützerin ist, die den Hund über die Grenze geschmuggelt hat! Meine Bekannte möchte es mir nicht sagen, da ich so entsetzt war, dass sie einfach einen Hund nimmt, der reingeschmuggelt wird. Doch jetzt, mit der ganzen LM-Geschichte und die unerwarte Arbeit, die sie mit dem Hund hatte, ist sie nicht mehr so begeistert von dieser Dame…

Ich find einfach schade, das wegen solchen Leuten der Auslandtierschutz in Verruf kommt!! Und vielleicht ist es jetzt auch für den armen Hund zu spät, da die Leishmaniose ja ausgebrochen ist :schrei:

:schrei: :schrei: :schrei: :schrei:
Lg Sandra

Re: Auslandtierschutz

BeitragVerfasst: Mi 20. Mär 2013, 15:55
von Podenco
Mich würde vor allem interessieren wie der TA heisst.
Dem würde ich gener eine kleine Nachhilfestunde über Impfen geben.

Leider wissen auch heute noch viele TA nicht genau was MMK ist.

Reto

Re: Auslandtierschutz

BeitragVerfasst: Mi 20. Mär 2013, 16:39
von Mira
oje schrecklich....

Also mir ging es ja damals mit Mira ähnlich. Zwar wurde sie gegen Krankheiten getestet, geimpft sowie sterisiert. Mein toller, aufgestellter Hund der zu Jedem freundlich ist sowie stubenrein... Jaja... Die war total traumatisiert und verängstlich sowie nicht verzollt und das mit dem stubenrein.. Naja :schrei: Und die Organisation wurde mir mehrfach empfohlen..
Nun ich würd sie nicht mehr hergeben, aber mein nächstes Hundi kommt wohl vom seriösen Züchter.... Und wenn wieder vom Tierschutz, dann nur wen ich das Hundi vorher kennenlernen kann.

Ich hoffe, dass der Hund das ganze übersteht... Daumen sind gedrückt.

GLG

Re: Auslandtierschutz

BeitragVerfasst: Mi 20. Mär 2013, 17:52
von Reba
wenn ich mich da kurz einmische: das Verhalten des Tierarztes ist das Eine. Offenbar eine absolute Pfeiffe, davon gibts leider genügend davon. Aber auch die Halterin - also deine Bekannte - ist zu rügen, denn dass nur gesunde Tiere geimpft werden, sollte eigentlich JEDEM Hundehalter bekannt sein. Zumal ja seit gut 3 Jahren diese SKN-Prüfungen verlangt werden, wo dies unter anderem auch angesprochen wird. Des weiteren ist unabdingbar, dass man zu einem TA ein Vertrauensverhältnis hat. Nur so kann effektiv und sinnvoll mit einem Tier umgegangen werden. Gottvertrauen und unterwürfiges Verhalten, da es ja ein Herr Doktor ist, der weiss schon, was zu tun ist, ist falsch. In diesem besagten vorigen Fall würde ich raten, diesen traumatisierten und körperlich schwachen Hund mit Bachblüten und homöopatisch zu behandeln. Wenn der Dame der Hund was wert ist, sollte sie sich damit befassen, denn auf dieser Ebene kriegt man einiges zuwege, vor allem bei solch geschädigten Gesch^öpfen. Sprache aus ERfahrung, da ich einen "solchen" direkt von einer Tötungsstation übernommen habe.
Gruss Rebecca

Re: Auslandtierschutz

BeitragVerfasst: Mi 20. Mär 2013, 23:29
von Lucy
Nur so was das ich mit bekommen habe.

Die Impfungegen LM wird noch getesten im Einsatz bei schon erkrankten Tieren, aber was ich gehört habe soll es da bereitsch recht guter Ergfolge gegeben haben. Ich weiss zwar nich welche TA's das machen, aber die Symtome sollen sich super gebessert haben.

Zum andern kann ich nur sagen dass ich entsetzt bin. :schrei:

Re: Auslandtierschutz

BeitragVerfasst: Do 21. Mär 2013, 15:58
von syv4
Klar, meine Bekannte ist zu rügen. Aber trotzdem kann man doch wohl von einem Tierarzt verlangen, dass er weiss, dass man keine kranke Tiere impft. Da es der Partner meines Tierartzes ist, wird er sich das schon noch anhören müssen. Die meisten Hundebesitzer vertruaen ihrem Tierarzt blind...

Das andere ist die sogenannte Tierschützerin. Wegen solchen Leute geraten auch Tierschutzorgansiationen in Verruf, die die Hunde testen, impfen und verzollt in die Schweiz bringen sowie die Interessenten über die Mittelmeerkrankheiten aufklärt. Und somit verbaut sie auch vielen Hunden die Vermittlung...

Betreffend Hund vom Züchter: Auch da kann man kranke Hunde bekommen, wenn ich da nur an die vererbaren Krankheiten denke, die die Züchter in Kauf nehmen... Da nehme ich lieber ein Hund aus dem Tierschutz! Aber jedem das seine...

@ Rebecca: Meine Bekannte hat mit Bachbüten e.t.c gearbeitet, deshalb hat sie den Hund auch so gut hinbekommen. Das ist ja hier nicht das Problem. Ich sehe das ^Problem darin, dass sie das nicht vorher wusste... Wobei auch hier sie natürlich Mitverantwortung trägt, da ich ja nicht von einer x-belibigen Person mir einen Hund aufschwatzen lasse...